[Hassobjekt hier einsetzen] als Motivationsfaktor
Am Wochenende hatte ich nicht so recht die Motivation zu spielen, was zum Einen daran liegt, dass ich schon kacke viel gespielt habe diesen Monat und – damit korrelierend – kacke viel im Plus bin, zum Anderen macht es auf dem kleinen Laptopschirm nicht so viel Spaß. Jedenfalls lag ich heute morgen im Bett, um 6.45 klingelt der Wecker und ich muss in die Uni. Draußen pisst es, es ist kalt, ich bin hundemüde und habe 0,0 Bock meinen Arsch aus dem Bett zu hieven, nur um in der Uni weiterzupennen. Jedoch gibt es da dieses kleine Folterinstrument namens Anwesenheitsliste. Ich habe zwar noch einen Fehltermin über aber was soll man machen, den hebe ich mir lieber für die nächste Turniernacht auf.
Jedenfalls dachte ich mir in diesem Moment “Ok du Penner, falls du jemals wieder demotiviert und faul sein solltest, dann erinnere dich einfach an diese Momente zurück, in denen du es hasst diese Art von Verpflichtungen zu haben..” Meine Motivation ist jedenfalls völlig wieder hergestellt und ich habe heute (nach der Uni und einem ausgiebigen Mittagschlaf) erstmal 6 Stunden lang 7.500 Hände gespielt, mit einem guten Plus.
So, die andere Änderung die ich an meinem Mindset v
ornehmen werde, ist, in Monaten zu denken. Klar ist das das klassische Denken, schließlich bekommt man am Ende des Monats auch seinen Lohn. Das ist aber beim Pokern ein falsches Denken, denn man kann rein theoretisch jede 30-Tage Periode herauspicken, oder jede 20-Tage Periode, or whatever. Poker is one long session. Deshalb werde ich in Zukunft versuchen, einfach meine 5k Hände / Tag zu grinden und mir immer die letzten 100k Hände anzuschauen, ausgehend vom Punkt der letzten 100k Hände. Macht mehr Sinn, da ich so nicht den Monat “saven” will, wenn ich gut im Plus bin und viel mehr die Lifetime Winnings betrachte, + Varianz wird damit besser berücksichtigt + ich kann anhand einer Analyse der letzten 100k Hände sehen, ob die Änderungen, die ich an meinem Spiel vornehmen wollte, auch eingetroffen sind.

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