Bring die Dinger auf den Punkt

Just came home. Drunk von 4 bis 6 Uhr. Nicht 2 sondern 14 Stunden. Naja, immerhin kein Bier vor Vier beachtet. Es ist die Aura. Erklomm Berge, durchschwamm Meere. Schlägerei in Frankfurt Sachsenhausen. Massiver Bierkrug in die Fresse, Nase platzt, Blut fließt. 2012 wird mein bestes Jahr, hoffe nicht dass die Welt untergeht nur weil die Mayatrottel auf ihrem Kalender bei 2012 keinen Platz mehr hatten. Also auf dem Stein. Studium abschließen, in China leben und arbeiten. Cash machen mit diesem und jenem. Pokern. Melancholie und Freude. Eine 6-jährige Ära in meinem Leben geht zu Ende, eine neue Phase beginnt und sie verspricht das Beste vom Besten. Verrückte Leute kennengelernt, alle geben guten Input, sind aber nichts gegen mich. Ich steh’ an forderster Front und lass nicht zu dass sie triumphieren. Lass sie ihre Blogs schreiben. Der Beste von den Besten. Vodka macht meinen Geist schwach und zugleich unschlagbar. 3.5 Monate Zeit für ~160 Seiten Schreibarbeit. Fuck that! Sie werden sie noch wundern. Der Abspann zu diesem Müllhaufen. Kann’s nicht erwarten dieses Land und diese Stadt zu verlassen. Werde nicht zurückkommen, nicht zurückblicken, nicht trauern, nicht zögern, nicht zaudern. Ist Cash alles? Sicherlich das meiste. Ich zieh’ in den Kampf und sie können mir alles nehmen aber diese Flamme nicht löschen. Schädel leer. Sterbe vor Sehnsucht nach China. Straßenküchen, himmlischer Duft die Straßen durchströmend, überall etwas zu entdecken, zu erleben. Positives Lebensgefühl, der Grund hinter allem. Was macht uns glücklich? Es gibt keine pauschale Antwort. Meine temporäre Antwort ist China und Cash. Beides beginnt mit C. Vielleicht noch China-Girls. Oder Cow-Girls. Oder Cash. Cow. Was kann einen im Leben zerstören, wenn man genug davon bekommt? Familiäre Schicksale. That’s it. Cash sicherlich nicht. So better don’t have a family. Falsch? Gesundheit. Also lieber direkt selbst zerstören. Oder einen auf ewiges Leben machen und Grünkernbrötchen fressen. Scheisse, bevor ich Veganer werde und wie ein Tier auf ‘nem Laufband Blut kotze geb’ ich mir die Kugel. Die Sterne sind zum Greifen nah, noch 7 Monate und ich habe das erste große Ziel in meinem Leben erreicht. Hell, wenn ich mein Apt in Beijing beziehe wird mein Herz vor Joy explodieren. Ihr hasst denglish? Fuck you! I love it. Mein Herz ist rein, so rein wie noch nie. Ich weiß was ich will und was ich kann. Als wär’ das hier mein erster Blogpost…manche fürchten die Wahrheit. Ich fürchte die Menschen, die sich nicht die Wahrheit eingestehen. Oder wie Till Schweiger under the influence sagte: “Glaubt an das, an das ihr glaubt.” Easy, isn’t it? Fuck, if it was that easy, i wouldn’t have spent 6 years in this hellhole. Instead i would have chased my dreams, crashed and burnt. Or i would have come out on top. Ist es das Wert? Wer weiß. Ich nicht. Man sieht im öffentlichen Leben ja nur die Leute, die es geschafft haben. Nicht die anderen 99%, die im Prozess verbrannt sind. Verbrannt und verreckt. Shit, i don’t know what future holds for me, but i know it will be awesome. Ich füge mich meinem Schicksal? Scheisse, nein. Ich glaube an nichts. Nicht an Schicksal oder irgendeinen anderen Dreck. An etwas glauben. Das ist ein Fehler in sich. Ich glaube nur an mich, oder besser gesagt, ich weiß nur in mich. And that’s the reason. That’s the reason, weswegen mir alles egal und doch so wichtig ist. Nur ein Junge aus der provinziellen kleinen Großstadt, der das große Leben spüren will. Die Hände in den bunten Fluss haltend, die Augen auf das Glück gerichtet. Zumindest für einen Moment. Wer kann’s mir vermiesen? Es ist das, wofür ich lebe. Ein Cocktail in der Skybar mit Blick auf die Skyline und einer schönen Frau im Arm, die eine Sprache spricht, die ich noch lange nicht gemeistert habe. “Ni xihuan wo ma?” fragt sie. Ich lächele sie nur an. Eine durchzechte Nacht in den Clubs, ein durchkotzter Tag danach. 80 Stunden die Woche arbeiten. Materielle Dinge, die andere belächeln. Mir aber sehr wichtig sind, auch wenn ich Geisteswissenschaften studiert habe (don’t wonder why, study it yourself you prick!). Sich selbst spüren. Ein Leben lang rauchen und saufen und fressen und ficken und konsumieren und rasen und lästern und gamblen und an Lungenkrebs elend eingehen. Die Musik, den Flow, den Hass, die Liebe spüren. Der Rauch einer Zigarette in den Lungen, die Fett-Chemie-Granate um 5 Uhr morgens im McDonalds. Der schale Geschmack im Mund am Nachmittag danach wenn man aufwacht, den Puls im Nacken spürend fluchend aber sich heimlich, schämend gut fühlend. Alles, nur kein Stillstand. Stillstand ist der Untergang der Veränderung und keine Veränderung ist der Untergang des Lebens. Wann enstand jemals etwas gutes durch Stillstand? “It never got weird enough for me.” Als wär das hier mein erster Blogpost. Zumindest ist es mein erster ehrlicher. 5.30 am Morgen…ich entschuldige mich von ganzem Herzen gegenüber den Menschen, die meinen Lebensweg kreuzten und verbrannten. Hättet ihr mal bei AstroTV angerufen und eher um Rat gefragt. Trotzdem, das Sorry ist auf meine weirdo-Art ehrlich gemeint. Sicherlich nicht immer alles richtig gemacht. Oder sicherlich das Meiste falsch gemacht. Auf die nächsten 25 Jahre. Die Welt kann kommen, ich bin unersättlich.

On another note: Sowohl Santa- als auch Claus-Burger bei Burger King sind unvorteilhaft im Geschmack. Wer bestellt aber auch gerne einen Claus-Burger? Dann doch lieber eine Humus-Rindenmulch-Dreck-Rolle. Nä. Esse nichts, was nicht mindestens einmal gelebt hat. Interessante philosophische Debatte: Was ist Leben? Easy Antwort: Alles, was gut schmeckt. Tot oder lebendig.

Dec 2, 2011Life and such..
CommentsRSS2
  1. hehe, genial durchgeknallt… wie das Leben auch.
    klingt ein bißchen Charlie-Sheeniesk

  2. sounds like a compliment ;)

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